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    Simbabwe Geschäfte machen und in Kontakt bleiben

    Geschäfte machen in Simbabwe

    Normale Höflichkeiten sollten beachtet werden und Männer sollten Anzug und Krawatte tragen. Die Atmosphäre wird im Allgemeinen weniger förmlich sein als in vielen europäischen Ländern.

    Geschäftszeiten

    Mo-Fr 0800-1630.

    Wirtschaft

    Simbabwes Wirtschaft befindet sich jetzt im freien Fall. Die Hälfte der Belegschaft ist arbeitslos; 2005 schrumpfte die Wirtschaft um 6,5%, und bis November 2006 hatte die Hyperinflation 1.100% erreicht. Es gibt vier Hauptgründe: einen katastrophalen Wertverlust des simbabwischen Dollars; das Chaos in den lebenswichtigen Sektoren Landwirtschaft und Agroindustrie, das durch die Regierungspolitik zur Landumverteilung verursacht wird; die Dürre, von der die gesamte Region betroffen ist; und die wachsenden Auswirkungen der sehr hohen HIV / AIDS-Infektionsraten auf die Belegschaft.
    Ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung leiden unter Nahrungsmittelknappheit. Die Situation ist jetzt äußerst ernst und die unmittelbaren Aussichten auf eine Erholung sind ohne radikale politische Veränderungen praktisch null. Unter anderen Umständen hätte Simbabwe eine der vielfältigsten und leistungsstärksten Volkswirtschaften auf dem afrikanischen Kontinent.
    Die landwirtschaftliche Basis stützt sich auf Tabak und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Zucker, Kaffee, Baumwolle und Mais als Hauptexportverdiener. Auch die Tierhaltung ist wichtig. Der Bergbau produziert Gold und Nickel, hauptsächlich für den Export, sowie kleinere Mengen anderer Mineralien, darunter Silber, Smaragde, Lithium, Zinn, Eisenerz, Mangan, Kobalt, Kohle, Diamanten und eine Reihe seltener Metalle. Große Kohlevorkommen und Wasserkraftwerke versorgen die Kraftwerke des Landes. Das verarbeitende Gewerbe war im regionalen Vergleich gut entwickelt: Lebensmittelverarbeitung, Metalle, Chemikalien und Textilien waren die Hauptkomponenten. Im Dienstleistungssektor wuchs der Tourismus in der Zeit nach der Unabhängigkeit rapide, aber die Branche ist inzwischen so gut wie verschwunden.
    Obwohl Simbabwe besser entwickelt ist als viele seiner Nachbarn (insbesondere in Bezug auf die grundlegende Infrastruktur wie Straßen, Telekommunikation, Wasser und Strom), wurde ein Großteil dieses Vorteils verschwendet oder durch Vernachlässigung aufgelöst.
    Simbabwes Wirtschaft bleibt stark von Südafrika abhängig. Die Südafrikaner haben der simbabwischen Regierung mehr Verständnis entgegengebracht als der Großteil der internationalen Gemeinschaft. Alle großen Geber in Europa und Nordamerika haben nun die Gewährung von Zuschüssen und Darlehen an Simbabwe ausgesetzt, was die wirtschaftlichen Aussichten weiter trübt. Der IWF hat Simbabwe ausgewiesen, ebenso wie das Commonwealth (ehemals eine wertvolle Hilfsquelle)..
    Obwohl Simbabwe Mitglied der südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft ist und dem Gemeinsamen Markt für das östliche und südliche Afrika beigetreten ist, leisten diese unter den gegenwärtigen Umständen kaum Unterstützung. Die einst florierenden Handelsmuster in Simbabwe wurden nahezu zerstört, als das Land international isoliert wurde.

    BIP

    3,2 Mrd. USD (2005).

    Hauptexportgüter

    Baumwolle, Tabak, Gold, Eisenlegierungen, Textilien und Bekleidung.

    Hauptimporte

    Maschinen und Transportmittel, sonstige Maschinen, Chemikalien und Kraftstoffe.

    Haupthandelspartner

    China (VR), Deutschland und Südafrika.

    In Kontakt bleiben in Simbabwe

    Mobiltelefon

    Die Abdeckung ist auf wenige städtische Gebiete beschränkt.

    Internet

    Es gibt Internetcafés in Harare und im Mashonaland.

    Medien

    Alle aus Simbabwe und den wichtigsten Zeitungen sendenden Sender sind staatlich kontrolliert und folgen der Regierungslinie. Die Privatpresse ist stark unter Druck geraten. Die einzige in Privatbesitz befindliche Tageszeitung, die Nachrichten, unterliegt einem Publikationsverbot. Die Zeitung und die Regierung hatten vor Gericht Krieg geführt.

    Post

    Luftpost nach Europa dauert bis zu einer Woche.